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Damn normal

Ich glaube nach vielen Jahren besuchen mich das erste mal wieder die roten Indianer.
Wenn ich etwas positives an meiner Magersucht finden kann dann sicherlich dass ich mich nicht mit den lästigen monatlichen fünf Tagen plagen musste, die schneller da wieder da sind als man sie hinter sich bringen kann ...

Okay ein Hoffnungsschimmer für meinen nicht verstorbenen Kinderwunsch und ... vielleicht zeigt mir das auch dass mein Körper langsam wieder "gesund" und normal wird.

Ich sollte es positiv betrachten *juhu*

Denn wenn mein Stoffwechsel wieder normal ist (was ich nicht glaube, da ich ja immer noch kaum was esse) kann ich besser wieder abnehmen. Meinen Körper formen und stolz auf ihn sein wenn er "vollendet" wird.

Und gleich wie ich es niederschreibe weiß ich, dass aus mir Ana spricht die meinetwegen von den roten Indiandern entführt werden dürfte und nie wieder kommen brauch.

Aber ich weiß, dass sie nach meiner Hand greifen und mich mitziehen wird, wohin auch immer sie hingeht ...
Ich hasse Ana und doch ist sie meine beste Freundin weil sie mir Sicherheit, Kontrolle und Zufriedenheit bringt. Wenn sie für einen kurzen Augenblick verschwindet sind da soviele Gefühle die ich nicht mag.
Ana bleib bei mir aber akzeptier mich wie ich bin ...

Das würde ich an ihrer Stelle NIEMALS tun. Okay. Dann nicht. !?
6.8.07 00:05


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1 Jahr später.

Es hat sich viel getan. Ich hab mein Abi. Bin zwischenzeitlich abgestürzt und hab nur noch 37kg gewogen. Jetzt hab ich mich halbwegs berappelt und bin so "dick" geworden dass ich einfach versuch normal zu leben und irgendwann dann halt gezielt abzunehmen ...

Werd ich wohl mein Leben lang so machen aber erstmal steht im Vordergrund gesund zu werden. Ich habs satt. Hab ich jetzt fünf Jahre durchgezogen und glücklicher wurde ich damit auch nicht ... Abgesehen davon das ich den Menschen die ich am meisten liebe verdammt weh getan hab.

Ich will nicht rücksichtlos sein. Auch wenn ich mich momentan so wie ich jetzt aussehe (noch) nicht austehen kann. Wer weiß vielleicht wird das ja doch noch was
2.8.07 16:08


Alles wie es ist ...



Och Mensch, wenn doch mein Körper jetzt so bleiben könnte wie er ist. Wenn mein Stoffwechsel doch funktionieren würde wie er soll ... Wenn ich so einen Körper haben könnte wenn ich wieder normal esse, wenn ich dafür nicht wieder so einen Aufwand betreiben müsste ... Da hat man gar keine Lust "gesund" zu werden ... *schmoll*

10.7.06 20:31


Alles hat ein Ende ...

Fühle mich momentan sinnlos. Hoffnungslos. Endlos. Ohne Perspektive ! Mein Leben zieht seit 2,5 Jahren an mir vorbei. Ich verbringe die Zeit damit Tag für Tag rum zu bringen. Ich lebe von Schlaf zu Schlaf in dem ich die Last die ich trage für einige Stunden von meinen Schulter nehmen und vergessen kann. Mich ganz und gar auf nichts konzentrieren kann ...
Mir rennen die besten Jahre meines Lebens davon. Ohne das ich es merke. Tag um Tag, Monat um Monat, Jahr um Jahr ...

Je klarer mir das wird desto mehr Angst habe ich nichts zu erreichen. Erfolglos zu bleiben. Mehr und Mehr in eine völlige Perspektivlosigkeit zu rennen ... Die Zeit nicht anhalten und mich ausruhen können. Meinen Kopf von all dem Schei* der ihn belastet befreien kann. Diesem Körper Zeit geben Kraft zu sammeln für den Endspurt. Kraftsammeln um die Zeit zu haben das Leben zu genießen. Nicht zu kraftlos zu sein am Leben teil zu haben ....

Mein Körper ist mein Problem!
5.7.06 23:28


Gefühlschaos

Warum ist die einzige Möglichkeit meine Gefühle zu ertragen sie zu betäuben? Mich mit bis zur beinahen Bewusstlosigkeit zu betäuben weil ich die Ohnmacht nicht ertragen kann die mich immer wieder überkommt?
Warum gibt es keine andere Möglichkeit dem ganzen Schmerz ein Ende zu bereiten? Warum kann das Leben nicht einfach funktionieren. Warum?


Warum scheint eine Sucht nur durch Substitution "geheilt" werden zu können? Warum kann ich nicht einfach tun was ich sit langem will? Einen Weg aus dem andauernden Stress finden? Aufhören mich krankhaft unter Kontrolle zu halten? Der Perfektion hinter herzulaufen ::: davor wegzulaufen. Warum kann ich nicht zu friede sein mit dem was ich habe?
Warum bestrafe ich mich für jeden Tag der schön gewesen zu sein scheint?

Warum bin ich so hart zu mir selbst? Warum bin ich so hart zu Menschen die mir gutes wollen ... Warum kann ich nicht ertragen geliebt zu werden - weil ich mich nicht lieben lassen will für etwas was ich selbst hasse - mich selbst!!!

1.7.06 22:25


1. Fahrstunde

Längst überfällig aber endlich durchgezogen ...
Musste ja ein wenig warten weil mein Bruder nicht weiter gemacht hat mit der Theorie und ich meiner Ma versprochen hab mit ihm zusammen zu machen (er ist ein wenig das Sorgenkind) - außerdem wenn ich ehrlich bin will ich auch nicht alleine machen ...

Egal. Jedenfalls aufregend und unheimlich angsteinflössend. Erste Stunde. Noch nie im Auto gesessen - links. Sofort einsteigen los fahren. Vorm Kreisverkehr abgewürgt. Wo war der Ersboden in den ich verschwinden wollte?
Grauenhaft. Hab mich ganz gut angestellt. Hoffe es funktioniert irgendwann annähernd perfekt damit ich meine Prüfung lebend überstehe ...

Seit heute weiß ich das mein Stoffwechsel wieder funktioniert - erste mal seit langem dass ich geschwitzt habe. Blut und Wasser.

Fühle mich trotzdem gut weil ich es durchgezogen habe und nicht kurz vorher einen Ausweg gefunden habe mich der "Angst" nicht zu stellen.

Kann in gewisser Weise stolz auf mich sein auch wenn ich das nicht bin ... Nja egal ...
29.6.06 19:26


Endgültig

Seit Wochen bedrückt mich nichts mehr als die zerberstende Freundschaft mit meiner Freundin - zum xten Mal gestritten, aus nichtigen Gründen. Sagen wir so, schwierig wurde es ja erst als wir uns nicht mehr sagen sondern nur noch über Internet in Kontakt blieben - weil anrufen braucht sie nicht. Und ich ruf die erste zeit vergeblich an und gebs dann irgedwann auf.
Jedenfalls, haben wir vorher nie wirklich geredet, Bzw. sie hat geredet und ich zugestimmt. War immer am einfachsten wenn man sich nicht mit ihr streiten wollte ...

Schwierig weiter umzusetzen wenn sie mein Nicken nicht mehr sehen kann und ich plötzlich anfange mein eigenes Leben zu leben udn meine Meinung zu sagen. Ich habs echt versucht aber es haut einfach nicht hin.

Das habe ich vorher kommen sehen. Ihr hat es nie gepasst wenn etwas nicht nach ihrem Kopf ging und immer war ich für sie da. Vielleicht wollte sie das auch für mich aber letztendlich hatte ich nie das gefühl dasich ihr sonderlich wichtig bin. Keine Ahnung.

Jedenfalls kam es dan über ihren Geburtstag zum Eklat. Sie wolle zwar her kommen (sie ist ja weggezogen, falls ich vergaß das zu erwähnen) aber ihre Freunde würden nicht wollten das ich kommen würde ...



Wenns drauf ankommt, versteckt sie sich gerne hinter anderen, scheint mir so. Was solls. Ich versuch mich damit zu beruhigen, dass wenn sie mich nicht so leiden kann wie ich momentan bin - so wie ich wirklich bin, dann war die Freundschaft eh für den Arsch. Es tut weh sie gehen lassen zu müssen aber eigentlich hat sich nur bestätigt das ich ihr wirklich am Arsch vorbei gehe ...


Muss ich mir das länger antun und verzweifelt versuchen unsere Freundschaft zusammen zu halten obwohl sie nich tmehr zu retten ist weil es über jeden kleinen Scheiß - aus grundlosigkeit - zu Außeinandersetzungen kommt, bei denen sie dann bockt und mich beschimpft?


Ich glaub nicht. Vielleicht sollte ich dieses Ende als Anfang für alles nehmen. Wenn sie mich nicht akzeptieren und lieben kann wie ich wirklich bin - nach dem ich angefangen habe einen Sinn in meinem Leben zu sehen - wieder angefangen habe Persönlichkeit zu haben - angefangen hab Spass am Leben zu entwickeln und Freunde treffe - wenn sie mich so nicht mag, dann hat sie nie mich sondern mein Spiegelbild geliebt, welches ich anderen vormachen musste um nicht länger verletzt zu werden ...


Wenn sie solche Bösartigkeit entwickelt sobald ich anfange ein Leben zu führen, ebenso wie sie, mein eigenes Ding z u machen ohne darüber nachzudenken was sie tut, dann ist es okay, dass alles vorbei ist.


Schmerzhaft, aber okay. Schmerzhaft, weil ich dachte wir wären Freunde und erkennen musste, dass ich mich mal wieder in jemandem getäuscht habe ... Oder viel eher das ich erkannte, dass ich mich eben in ihr nicht getäuscht habe aber nie aufgegeben habe mich von dem Gegeteil überzeugen zu lassen ...

Okay weil ich ich bin und sie es nicht versteht. Okay, weil ich Menschen kenne die eben diesen Teil an mir lieben und mich mögen. Okay, weil ich nicht alleine bin und okay weil es eine miese Tour ist die sie abzieht. Okay weil einfach alles vorbei ist ...
15.6.06 12:05


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